Automatisch interessant? Der Einfluss von Involvement auf die Wahrnehmung computergenerierter Texte

Automatisierter Journalismus ("Roboterjournalismus") ermöglicht das effiziente Generieren einfacher Texte für datenlastige Themen. Er ist imstande, große Mengen von Meldungen zu produzieren, für die der Einsatz von Journalistinnen und Journalisten nicht rentabel wäre. Rezipientinnen und Rezipienten erkennen dabei kaum Unterschiede zwischen menschlich verfassten und computergenerierten Texten. Der vorliegende Beitrag baut auf einer Studie computergenerierter journalistischer Inhalte auf (Haim und Graefe 2016), die selbst eine Replikation der – unter anderem von Hans-Bernd Brosius durchgeführten – prominenten und bislang größten Studie in diesem Forschungsfeld darstellt (Graefe et al. 2016). Dabei nimmt dieser Beitrag den moderierenden Einfluss des Themeninvolvements auf die Wahrnehmung computergenerierter journalistischer Texte genauer in den Blick. Die Ergebnisse zeigen keinen solchen Einfluss, geben aber Anlass, über künftige Einsatzgebiete der Technologie nachzudenken.

Haim, M. & Graefe, A. (2018). Automatisch interessant? Der Einfluss von Involvement auf die Wahrnehmung computergenerierter Texte. In P. Rössler & C. Rossmann (eds.), Kumulierte Evidenzen. Replikationsstudien in der empirischen Kommunikationsforschung (S. 189-206). Wiesbaden: Springer VS. (content_copy)

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