Automatisierter Journalismus. Anwendungsbereiche, Formen und Qualitat

Automatisierter Journalismus ist die Erstellung von journalistischen Inhalten durch Algorithmen Dabei wird aus strukturiert vorliegenden Daten menschliche Sprache erzeugt, die schließlich als journalistischer Beitrag publiziert wird Aktuell tritt diese Form des Journalismus nur textuell und im Rahmen verhältnismäßig kurzer Nachrichten in Erscheinung Tematisch beschränkt er sich noch primär auf datenreiche Felder wie die Sport- und Finanzberichterstattung, Verkehrsmeldungen sowie einfache Wahlberichterstattung Die Texte sind dabei derzeit von einem semantisch-repetitiven Duktus geprägt, aufgrund ihrer ökonomisch efzienten Produktion aber insbesondere für Temen lohnenswert, die auf kleine Teilpublika abzielen Rezipienten erkennen kaum Unterschiede zwischen manuell verfassten und rein computergenerierten Beiträgen Dennoch bleiben die Texte noch hinter den technologischen Möglichkeiten der automatisierten Sprachgenerierung zurück Hier ist in den kommenden Jahren eine Optimierung zu erwarten, die zugleich Fragen nach Kriterien der Transparenz, Ethik und Hafung algorithmischer Produkte im Journalismus mit sich bringt.

Haim, M. & Graefe, A. (2018). Automatisierter Journalismus. Anwendungsbereiche, Formen und Qualitat. In C. Nuernbergk & C. Neuberger (eds.), Journalismus im Internet. Profession - Partizipation - Technisierung (S. 139-160). Wiesbaden: Springer VS. (content_copy)

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