Normative Qualitätsansprüche an algorithmischen Journalismus

Mit der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung im Journalismus gerät auch professionsethisches Handeln unter Druck. Im Rahmen der automatisierten Textproduktion und deren Verbreitung ergeben sich ethische Fragestellungen auf individueller, organisatorischer und gesellschaftlicher Ebene. Im Hinblick auf bestehende normative Qualitätsansprüche diskutiert der Beitrag die Herausforderungen für den Journalismus im Bereich der Verantwortung und Transparenz. Dazu wird die Medienethik, explizit die journalistische Ethik, als Bezugspunkt für die Diskussion dieser neuen Herausforderungen herangezogen. Es zeigt sich, dass die Technologie die Dimensionen der Verantwortung vor, während und nach der Nachrichtenproduktion maßgeblich beeinflusst. Neue Akteure spielen dabei ebenso eine zentrale Rolle wie die normativen Ansprüche beim Umgang und der Kennzeichnung dieser Inhalte.

Dörr, K., Köberer, N., & Haim, M. (2017). Normative Qualitätsansprüche an algorithmischen Journalismus. In I. Stapf, M. Prinzing, & A. Filipović (eds.), Gesellschaft ohne Diskurs? Digitaler Wandel und Journalismus aus medienethischer Perspektive (S. 121-133). Baden-Baden: Nomos. http://www.nomos-shop.de/Stapf-Prinzing-Filipovic-Gesellschaft-Diskurs/productview.aspx?product=28577. (content_copy)

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